Über Fashionblogger und so …

by apo__

Gemacht hab ich das Ganze ja früher schon einmal. Also zu Zeiten als die Backstreet Boys noch gesungen haben, Herr der Ringe gerade ins Kino kam und Schaumparties wirklich hip waren.

Dann hab ich aufgehört. Warum weiß ich auch nicht mehr genau – es hat einfach nicht mehr gepasst. Und jetzt probier ich es wieder einmal und Schuld daran haben @youfox, @colazionearoma und @modewurst. Wenn ich also in Zukunft nerve darf man sich bei diesen drei von mir überaus geschätzten Damen darüber beschweren.

Der Gedanke wieder mit dem Bloggen anzufangen ist ja nicht neu. Immer wieder wollte ich eine Plattform haben um Themen in mehr als 140 Zeichen zu behandeln. Nur dann waren da immer wieder Sachen, die mich daran gehindert  haben. Einfach weil ich ein Meister im Prokrastinieren bin.

Und einen Namen braucht man ja auch noch. Da war mal die Überlegung für aposthe.ke. Das wäre dann ein tolles Wortspiel und was hätten wir darüber gelacht. Leider ist es dann an der Firma in Kenia gescheitert, die ich nicht habe. Wobei ich die vielleicht später benutzen hätte können um alten vertrauensseligen Damen den letzten Rest ihrer Pension abzuluchsen.

Und dann bleibt ja immer noch das Thema übrig. Denn jeder Blogger, der etwas auf sich hält hat auch ein Thema. Also mal ein Brainstorming gestartet.


Fashionblogger

Also als Fashionblogger ist man ja wirklich state-of-the-art. Man ist immer gut angezogen, kann unverfroren Bilder vor Spiegeln und aus Aufzügen posten und das Beste: man wird auf diese ganzen sündhaft dekadenten Events eingeladen wo man sich dann gratis den Bauch vollschlagen kann und Alkohol ohne Ende bekommt.

Verlockend wäre es ja schon. Außerdem stehe ich auch schon auf einer Fashionblogger-Liste. Aber im Endeffekt hab ich dann doch zu wenig Stil um damit wirklich erfolgreich zu sein

 

Beautyblogger

Im Prinzip hab ich die perfekten Voraussetzungen um Beautyblogger zu werden. Ich kann mir nämlich Smokey Eyes schminken ohne dafür Make-Up zu verwenden. Einfach mal wieder eine Woche mit wenig Schlaf und ich mache mit meinen Augenringen jeden Visagisten neidisch.

Das war es dann aber auch schon wieder mit meinen Schminkkünsten und youtube-Videos, die nur aus meinen Augenringen bestehen sind auch langweilig. Nächstes Thema. Um euch aber trotzdem an meinen Künsten teilhaben zu lassen, zeige ich euch was ich tolles mit meinen Haaren anstellen kann.

 

Tierfoto-Blogger

Katzen- und Hundefotos sind ja der neue, heiße Scheiß. Und damit spricht man wirklich alle Zielgruppen an. Jede/r – vom 14-jährigen Teeniegirl, über den Twen-Studenten bis hin zur erfolgreichen Marketingfrau Mitte 40 – kann sich für süße Katzen und Hunde begeistern. Ähm, ja eigentlich alle außer mir. Ich stehe da eher so auf Schlangen, Käfer und Fische. Und die sind ja nicht wirklich massentauglich.

 

Politikblogger

Letzte Woche wurde ja (wie sicher allen bekannt) die große Twitter-Politik-Studie veröffentlich. Wie wir ja alle wissen gibt es nichts worüber der gemeine Twitterant lieber schreibt als über sich selbst. Deshalb musste ich mich natürlich auch sofort selbst in der Grafik suchen. Um das nächste Mal dann wichtiger, ergo ein größerer Punkt, zu sein könnte ich auch einfach über Politik twittern. Will ich aber nicht. Punkt.

 

tl;dr

Gratulation an alle, die es bis hierher ausgehalten haben. Deshalb das tl;dr. Name ist aposchreibt, der Name ist Programm. Belangloses und andere Sachen.

Hat auch den Vorteil, dass ich weiterhin schamlos über Fashion-, Beauty-, Food-, Tier- und andere -blogger lästern kann. Ich bin ja keiner von ihnen.